Dateisysteminformationen anzeigen

Um Informationen über ein ext2-, ext3- oder ext4-Dateisystem anzuzeigen, kann man den Befehl dumpe2fs benutzen. Dieser Befehl wird meistens mit der -h Option benutzt, um nur Superblock- und keine detaillierten Blockgruppen-Informationen anzuzeigen. dumpe2fs gibt eine Menge von Informationen eines Dateisystem aus:

  • der Mountpunkt.
  • das letzte Mal, dass das Dateisystem überprüft wurde.
  • der Betriebssystem-Typ.
  • die Anzahl der Inodes.
  • die Anzahl freier/belegter Blöcke.

Die Syntax des Befehls dumpe2fs ist einfach: Geben Sie dumpe2fs und den Namen des Dateisystems ein. Ein Beispiel:

linux dumpe2fs befehl

Im Gegensatz zu vielen Festplattenprogrammen (wie z.B. fsck) kann man dumpe2fs ohne Risiko auch über gemountete Dateisysteme laufen lassen.

 

Um Informationen über ein xfs-Dateisystem anzuzeigen, benutzt man den Befehl xfs_info. Wie dumpe2fs gibt xfs_info eine Menge von Informationen eines Dateisystems aus. Die Syntax des Befehls xfs_info ist einfach: Geben Sie xfs_info und den Namen des Dateisystems ein:

linux xfs_info befehl

xfs_info erfordert, dass das Dateisystem eingehängt wird.

 

Ein weiteres nützliches Programm für xfs-Dateisysteme ist xfs_metadump. Dieses Programm extrahiert Metadaten des Filesystems (Dateinamen, Dateigrößen) in eine Datei. Zum Beispiel der Befehl xfs_metadump /dev/sda3 /xfs/xfs_dump extrahiert Metadaten von /dev/sda3 in die /xfs/xfs_dump Datei:

linux xfs_metadump befehl

Das Programm xfs_metadump sollte man nicht über gemountete Dateisysteme laufen lassen. Man kann die Daten, die mit xfs_metadump extrahiert wurden, mit dem Programm xfs_mdrestore restaurieren.

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